Das Programm der Langen Nacht der Wissenschaft

18:00 | Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik, Laborzentrum
Blut auf Eis gelegt - Biomaterialbanken für die klinische Forschung
Eine Herausforderung an Mechanik und Rechentechnik: Das Handling von Hunderttausenden Patientenproben bei -80 °C und sie Verarbeitung der zugehörigen Behandlungsdaten. Lobeda BehindertengerechtKinder

Universitätsklinikum Jena

Schleusenkammer der Biobank
Schleusenkammer der Biobank

Naturforscher und Ärzte legen bereits seit Jahrhunderten Biomaterialbanken mit humanem, aber auch nichthumanem Probenmaterial an. Diese Sammlungen sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Forschung. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts und den Methoden der Genomforschung haben sie eine besondere Bedeutung erlangt, da sie gestatten, Ursache und Verlauf von Krankheiten auf molekularer Ebene aufzuklären und neue Therapien zu entwickeln.

Genau das haben die Jenaer Sepsisforscher vor: Ihre Probenbank kann 500 000 Proben von 0,2-0,5 ml bei -80°C lagern und vollautomatisiert handhaben, in einer angeschlossenen Datenbank sind die zugehörigen Informationen zu Krankheitsverlauf und Behandlung dokumentiert.