Das Programm der Langen Nacht der Wissenschaft

18:00 - 22:00 | Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26, 07743 Jena
Schreiben in der Wissenschaft
Stadtzentrum Kinder

FSU: Prorektorat Lehre und Struktur

Das Schreiben in der Wissenschaft wird meist unterschätzt. Es scheint, als diene es nur der Weitergabe dessen, was die Forscherinnen und Forscher herausgefunden haben. Doch bereits jeder Studierende erfährt am eigenen Leib, dass die Sprache weit mehr ist als ein Medium der Informationsübermittlung. Vielmehr ist sie grundlegend und kreativ an jenen Prozessen beteiligt, durch die neues Wissen gewonnen wird.
Deshalb wird das Schreiben in der Wissenschaft in jüngster Zeit mehr und mehr zu einem Thema der Universitäten. Sprach- und Bildungsforscher widmen sich dem wissenschaftlichen Schreiben als Forschungsgegenstand, und Schreibzentren dienen als praktische Anlaufstelle für alle Fragen und Probleme, die dabei auftreten. So hat sich das Jenaer Schreibzentrum „SchreibenLernen“ mit einigen studentischen Initiativen, die alle im „Haus auf der Mauer“ aktiv sind, zusammengeschlossen, um in ganz verschiedenen Aktionen das Schreiben in der Wissenschaft zu thematisieren.
„SchreibenLernen bietet einen Test an, durch den Sie heraus finden können, welcher Schreitbtyp Sie sind. Im Anschluss können Sie sich individuell beraten lassen und sich weitere sich Anregungen holen.
Die Zeitschrift „unique“ stellt ihre neue Ausgabe vor, für die sie das Schreiben in der Wissenschaft und die unterschiedlichen Wissenskulturen zum Schwerpunktthema gewählt hat. Hier können Sie mit den Autoren der Artikel diskutieren. Außerdem wird das Redaktionsteam die Frage stellen, was einen guten Wissenschaftsjournalismus ausmacht und warum wir ihn dringender denn je benötigen.
Die Initiative „IntRo“, die sich intensiv um Studierende aus dem Ausland kümmert und sie durch ihr Studium begleitet, wird in verschiedenen spielerischen Formen die kulturelle Dimension von Wissenschaft aufgreifen. Schreibt ein Wissenschaftler in China und Peru – trotz der zunehmenden Ausrichtung nach den amerikanischen Richtlinien – genauso wie ein Wissenschaftler in Deutschland?